Glossar

A

Aufbauhöhe

Aufbauhöhe nennt man die Höhe, die für den Einbau einer Fußbodenheizung in Anspruch genommen wird.

B

Browserbasierte Nutzeroberfläche

Der Zugang mit ihrem Tablet, Smartphone oder PC erfolgt über den installierten Internet-Browser. Ein Herunterladen einer Software ist nicht erforderlich.

Belagskonstruktion

Möbel, Gewichte, Trittbelastung. Der Fußboden ist eine wichtige „Verkehrsfläche“ und muss vielseitige Belastungen aushalten. Aus diesem Grund ist die Belagskonstruktion (Aufbau der verschiedenen Bodenschichten, wie Estrich, Trittschalldämmung, ) besonders wichtig. Handelt es sich um den Aufbau auf einer Bodenplatte oder z.B. auf einer Geschossdecke über beheiztem Raum? Wie hoch darf die Aufbauhöhe sein? Welcher Bodenbelag wurde gewählt? Um all diese Faktoren zu berücksichtigen, bietet Viega mit dem „Fußbodenkonfigurator“ einen wichtige Service für alle Fachinstallateure: Hier wird jede Fußbodenheizung entsprechend den individuellen Gegebenheiten am Bau optimal geplant. Telefonieren Sie mit unserem Service Center.

Brennwertheizung

Brennwertheizungen sind besonders sparsam, da sie zusätzliche Wärme aus den Verbrennungs-Abgasen gewinnen. Es gibt sie sowohl für Öl- und für Gasheizungen.

D

Drag and Drop

Eine Methode zur Bedienung der Benutzeroberfläche. Elemente können nach dem Anklicken bewegt werden. Ein Beispiel dafür ist die Einstellung der Raumtemperatur in der browserbasierten Benutzeroberfläche bei Smart Control.

Deckenheizung

Flächentemperiersystem, das nach demselben Prinzip wie eine Fußbodenheizung funktioniert. Nur dass die Deckenheizung in die Zimmerdecke eingebaut ist.

E

Estrich

Estrich nennt man den Teil der Fußbodenkonstruktion, der sich zwischen der Beton-Geschossdecke und dem oberen Bodenbelag befindet. Eine Fußbodenheizung wird beim Neubau im Estrich verlegt. Bei nachträglichen Einbau z.B. mit Fonterra Reno, kann sie auch über dem Estrich und sogar über einem bestehenden Fliesenboden  verlegt werden.

F

Flächentemperierung

Wärmeverteilung über große Oberflächen, wie Fußboden, Wände oder Zimmerdecken, die die Wärme an den Raum abgeben.

G

Geothermie

 Fachbegriff für die in der Erde gespeicherte Energie (Erdwärme).

H

Heimnetz

Das Heimnetz beschreibt ein zentrales Netzwerk, das von verschiedenen Endgeräten genutzt werden kann. Im Wohnhaus könnte das z.B. der Internet Router sein, der von der ganzen Familie mit diversen Endgeräten genutzt wird.

Hydraulischer Abgleich

Der Hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, womit der Durchfluss der einzelnen Heizkreise so einreguliert wird, dass die Wärme sich bedarfsgerecht auf alle Heizflächen verteilt. Üblicherweise werden diese Einstellungen manuell am Heizungsverteiler vorgenommen.

Heizlast

In der Bautechnik bezeichnet man die Wärmezufuhr, die notwendig ist, um eine bestimmte Raumtemperatur zu erreichen als Heizlast. Sie wird in Watt angegeben. Je besser ein Gebäude gedämmt ist, desto geringer die Heizlast.

Holzpellets-Heizung (Pelletheizung)

Heizung, in deren Heizkessel Holzpellets (kleine Presslinge aus Holzspänen u. Sägemehl) verfeuert werden.

K

Konvektion

Bei der Konvektion handelt es sich um einen Begriff aus der Physik. Er beschreibt den Transportprozess von Teilchen, die thermische Energie mit sich führen. Bei der klassischen Radiator-Heizung erwärmt sich die Luft an der Außenseite des Heizkörpers und „zieht“ nach oben. Von unten rückt gleichzeitig neue, kalte Luft nach, die dann wieder erwärmt wird.

L

Leistungsstufen

Die Regelung über Leistungsstufen erfolgt ohne Raumtemperaturmessung nur über fest eingestellte Werte.

N

Niedertemperatursystem

Auf niedrige Vorlauftemperaturen abgestimmte Heizungssysteme, z. B. Brennwertkessel oder Wärmepumpen, meist in Kombination mit Flächenheizung.

P

Pelletheizung

Heizung, in deren Heizkessel Holzpellets (kleine Presslinge aus Holzspänen u. Sägemehl) verfeuert werden.

Polybutylen–Rohr (PB-Rohr)

Extrem flexibles, biegsames Rohr aus Polybuten mit optimalen Durchflusswerten und besten Verlege-Eigenschaften. Die Basiskomponente für alle Viega Fonterra Flächentemperiersysteme.

Primärenergie

Sind Energiequellen, wie fossile Energie, regenerative Energie u. Kernenergie.

R

Radiator

Bezeichnung für alle klassischen Heizkörper die, im Raum montiert, Wärme durch Strahlung an den ihn umgebenden Raum abgeben.

Regelverhalten

Regelverhalten ist in diesem Fall das Verhalten der Heizung, bei einer Regelung, z.B. per Thermostat. Regiert die Heizung schnell oder langsam? Genau oder ungenau? Wie schnell erreicht man die gewünschte Temperatur?

Regenerative Energien

Erneuerbare Energien, d.h. Energien aus der Natur, die entweder  unbegrenzt zur Verfügung stehen (Windkraft, Sonnenenergie) oder die in einem absehbaren Zeitraum nachwachsen (z.B. Holz).

Rücklauf/Rücklauftemperatur

In der Heizungstechnik bezeichnet man das Wasser, das von den Heizkörpern bzw. der Fußbodenheizung zurück in den Heizkessel kommt, als Rücklauf. Entsprechend nennt man die Temperatur mit dem das Wasser in den Kessel eintritt, die Rücklauftemperatur.

S

Smart Control

Innovative Einzelraumregelung von Viega für Flächenheizungen. Einfache Montage und Inbetriebnahme auch bei Sanierungen. Intuitive Bedienung über WLAN-fähige Endgeräte. Optimaler Raumkomfort bei bis zu 20% Energieeinsparpotential.

T

Tackersystem

Mit einem Tackersystem werden im Neubau Rohre der Fußbodenheizung auf Styroporplatten mit Rasterfolien getackert. Benötigt werden: Tackernadeln, Tackergerät, Rasterfolie und Styroporplatten

Taupunktverschiebung

Im Bauhandwerk bezeichnet der Taupunkt den Bereich im Mauerwerk, an dem durchdringender Wasserdampf kondensiert. Wird im Inneren eines Hauses geheizt, enthält die warme Luft mehr Feuchtigkeit als die Außenluft. Durch einen natürlichen Druckausgleich wandert der warme Wasserdampf durch das Mauerwerk nach Außen. Da die Wand nach außen immer kühler wird, kühlt auch der Wasserdampf ab und kondensiert. Der Punkt innerhalb der Außenmauer, an dem dies geschieht ist der Taupunkt. Bei baulichen Veränderungen, z.B. dem Einbau einer Dämmung, muss also berücksichtigt werden, dass sich der Taupunkt entsprechend verschiebt.

Thermostat

Gerät aus der Messtechnik, welches dafür sorgt, dass eine feste voreingestellte Temperatur konstant als Solltemperatur erhalten bleibt.

V

Vorlauf/Vorlauftemperatur

In der Heizungstechnik bezeichnet man das Wasser, das in den Heizkreislauf eingespeist wird, als Vorlauf. Entsprechend nennt man die Temperatur mit dem das Wasser eingespeist wird, die Vorlauftemperatur.

W

Wärmepumpe

Besonders umweltfreundliche und energieeffiziente Heizmethode, die die natürliche Energie aus der Natur (z.B. Erdwärme, Luft oder Grundwasser) nutzt und in Heizenergie umwandelt.

Wandheizung

Flächentemperierung über die in den Wänden befindlichen Heizschleifen.